Mittwoch 5. April 2017, 23:03
Mittwoch 5. April 2017, 23:22
Ein Jubiläum, dazu herzliche Gratulation!Fallada hat geschrieben:morgen bin ich 5 Jahre Mitglied in diesem Forum
Offenbar ein Phänomen, von dem wir hier im Forum schon des öfteren gelesen haben.Fallada hat geschrieben:Ich hatte über Monate sehr langsam bis auf 250 mg Baclofen am Tag hoch dosiert und anstatt daß das Verlangen nach Wein nachließ, wurde es immer schlimmer.
Vermutlich hast Du damit die "Überdosis" von Bac kompensiert...Fallada hat geschrieben:Seltsamerweise gingen o.g. Symptome mit den ersten Schlücken zurück und nach einer halben Flasche Wein fühlte ich mich geradezu nüchtern und gesund.
Danke für Deine offene Kommunikation, es zeigt einmal mehr, dass hohe Dosen Bac in Kombination mit Alkohol zu sehr kritischen psychischen Zuständen führen können. Nehmen wir dies als Warnung wahr für alle anderen...Fallada hat geschrieben:Ende Juli kam es dann wie es kommen mußte: Ich erlebte eine Nacht, in der ich - ich drücke es mal so aus - nicht mehr ich selbst war. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, außer vielleicht: ich hatte Glück, daß ich mich noch soweit im Griff hatte, daß das außer mir niemand mit bekam.
Du bestätigst meine Erfahrung beim abdosieren! Obschon meine Dosis niemals so hoch war.Fallada hat geschrieben:Die nächsten 50 mg waren deutlich schwieriger, weil ich bei zu schnellem Reduzieren Panikattacken bekam (seither weiß ich, wie schrecklich das ist).
Spastiken habe ich beim Abdosieren ebenfalls erlebt!Fallada hat geschrieben:ab Nachmittag kann ich meinen Kopf kaum noch halten, was dazu führt, daß ich meine Nackenmuskulatur stark anspanne, was wiederum sehr schmerzhaft ist.
Fallada hat geschrieben:Seit 22. März bin ich wieder nüchtern und werde es jetzt auch lange bleiben, ein Jahr habe ich mir erst einmal vorgenommen.
Mittwoch 5. April 2017, 23:36
Ist mir trotz längerer Trockenphase bei über 200 mg auch passiert.moonriver hat geschrieben:Offenbar ein Phänomen, von dem wir hier im Forum schon des öfteren gelesen haben.Fallada hat geschrieben:Ich hatte über Monate sehr langsam bis auf 250 mg Baclofen am Tag hoch dosiert und anstatt daß das Verlangen nach Wein nachließ, wurde es immer schlimmer.
Donnerstag 6. April 2017, 21:59
.Freitag 7. April 2017, 03:41
moonriver hat geschrieben:Fallada hat geschrieben:Seltsamerweise gingen o.g. Symptome mit den ersten Schlücken zurück und nach einer halben Flasche Wein fühlte ich mich geradezu nüchtern und gesund.
moonriver hat geschrieben:Vermutlich hast Du damit die "Überdosis" von Bac kompensiert...
Fallada hat geschrieben:Das Leben ist viel zu schön ohne Alkohol, es ist das Glas Rotwein nicht wert, zu riskieren, wieder dort zu landen, wo ich Mitte 2016 war. Denn da will ich niemals wieder hin.
Samstag 8. April 2017, 14:36
Derzeit lebe ich mit 60 mg am Tag relativ frei von Verlangen.
Samstag 8. April 2017, 16:33
Fallada, da ist vieles in Bewegung gekommen, du bist auf der Überholspur aus der Abhängigkeit. Freut mich sehr. Es strahlt soviel Lebensfreude und Zuversicht aus deinem Beitrag. Ein Highlight an einem ohnehin schon sonnigen Tag.Fallada hat geschrieben:Geschwindelt habe ich nicht, aber ich habe bei jedem Rückfall mit Ausnahme des letzten immer aufgehört, das Forum zu besuchen und hier zu schreiben, aus Scham- und Schuldgefühlen.
Samstag 8. April 2017, 17:38
Dieses Forum ist und bleibt auch eine "Klagemauer", dies macht ja u.a. den Sinn aus...Fallada hat geschrieben:und ich merkte, daß Schamgefühle in diesem Forum nicht angebracht sind.
Eine Notfallration führe ich auch nach 6 Jahren stets bei mir. Gerade in der letzten schwierigen Zeit griff ich öfters mal darauf zu. Wenn alle Stricke zu reissen drohen, bringen mich spätabends 25mg zumindest in einen tiefen Schlaf des Vergessens...Fallada hat geschrieben:Von einem Notfallzettel in meiner Geldbörse bis zu einem Pillendöschen mit zwei Notfalltabletten 10 mg Baclofen, das ich immer dabei habe ist alles mögliche dabei.
Dazu braucht es Erfahrung und diese hast Du offenbar gewonnenFallada hat geschrieben:habe meine Trigger im Blick und es gelingt mir zunehmend, rechtzeitig zu reagieren.
Die von Dir entdeckte Melodie; präge sie Dir im Gehörzentrum ein, sie könnte Dich noch manches mal in kritischen Situationen "retten", gewissermassen als Assoziation.Fallada hat geschrieben:Summend verließ ich den Supermarkt
Montag 10. April 2017, 14:16
Juli hat geschrieben:Ich kam immer schneller und mit weniger Blessuren aus einem Rückfall, wenn ich mich anvertraut habe. Scham- und Schuldgefühle sollen sich andere Sparringpartner suchen.
Moonriver hat geschrieben:Fallada hat geschrieben:Ich habe meine Trigger im Blick und es gelingt mir zunehmend, rechtzeitig zu reagieren.
Dazu braucht es Erfahrung und diese hast Du offenbar gewonnen
Moonriver hat geschrieben:Die von Dir entdeckte Melodie; präge sie Dir im Gehörzentrum ein, sie könnte Dich noch manches mal in kritischen Situationen "retten", gewissermassen als Assoziation.
Mittwoch 12. April 2017, 07:10